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Herzlich Willkommen bei ihrem Tagesgeldvergleich

In der heutigen Zeit ist es wesentlich schwieriger eine vernünftige Geldanlage zu finden, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Der Grund hierfür ist aber keineswegs, dass die Auswahl der Finanzprodukte zu gering ist - vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzprodukte überflutet den Markt und die Verbraucher sind absolut unschlüssig, welches Geldanlageprodukt nun in welcher Situation das Richtige ist.

Dieses Überangebot und die mangelnde Information der Bürger ist wohl auch ausschlaggebend dafür, dass nach wie vor über 70% der bundesweit vorhandenen Barvermögen auf herkömmlichen Sparbüchern gelagert werden, einer Geldanlage, die in der Regel nicht mehr als 1-1,5% Rendite erwirtschaften kann. Dabei ist es so einfach eine Alternative zu finden: Das Tagesgeldkonto.
Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich, vereinfacht gesagt, um eine Geldanlage, die ebenso sicher wie ein Sparbuch ist und dabei wesentlich höhere Zinsen bietet.

Interessante Tagesgeldkonten lassen sich mit einem so genannten Tagesgeldvergleich finden.
Im Folgenden haben wir einen solchen Vergleich für Sie zusammen gestellt. Finden Sie schnell und einfach heraus, welcher Anbieter Ihnen gerade die für Sie attraktivsten Zinsen bieten kann:


Bank
Zinsen max. Einlage Einlage Info & Details
Stand
23.06.08: 10 Banken im Vergleich
5 % 20.000 Euro 100 % gesichert Kontoantrag
4,8 % 500.000 Euro 100 % gesichert Kontoantrag
4,75 % 30.000 Euro 100 % gesichert Kontoantrag
4,50% 250.000 Euro 100 % gesichert Kontoantrag
4,44 % 20.000 Euro 100 % gesichert Kontoantrag
4,0% KEINE 100 % gesichert Kontoantrag
3,8 % KEINE 100 % gesichert Kontoantrag
3,80% KEINE 100 % gesichert Kontoantrag
3,66 % KEINE 100 % gesichert Kontoantrag
3,25% KEINE 100 % gesichert Kontoantrag

Was aber ist Tagesgeld eigentlich genau?

Nun, um verstehen zu können, was Tagesgeld eigentlich genau ist und wie es funktioniert, muss man sich zuerst einmal mit der Geschichte des Tagesgeldes an sich beschäftigen. Interessant ist hierbei vor allen Dingen die Frage, warum Tagesgeld überhaupt eingeführt wurde.

Die Entstehung des Tagesgeldes geht auf ein altbekanntes Problem der Geschäftbanken zurück: Die zeitweise zu geringe Liquidität. Da eine Bank vom Leihen und Verleihen von Geldern lebt, kann es immer einmal wieder vorkommen, dass die liquiden Mittel sich am Ende eines Geschäftstages dem Ende zuneigen - immer dann nämlich, wenn die Ausgaben die Einnahmen deutlich übertroffen haben. Ist das der Fall, hat die Bank die Möglichkeit, sich über Nacht Gelder von der jeweiligen Zentralbank zu leihen und diese entweder gleich am nächsten Tag oder auch erst nach einigen Wochen wieder zurückzuzahlen. Da die Zentralbank die Gelder aber natürlich nicht kostenlos verleiht, müssen auch die Banken einen Zins für die Mittelaufnahme bezahlen - in der Eurozone der so genannte "EURIBOR".

Die Höhe des "EURIBOR" (European InterBank Offer Rate) richtet sich nach der aktuellen Geldpolitik der EZB (Europäische Zentralbank) und wird als geldpolitisches Instrument zur Währungs- und Wirtschaftsstärkung eingesetzt. Wann immer die EZB es für nötig hält den Euro oder die europäische Wirtschaft (in erster Linie ist sie dem Werterhalt der Währung verpflichtet) zu stärken, wird der Leitzins (so wird der EURIBOR auch genannt) abgeändert. Droht eine Überhitzung der Wirtschaft, eine Inflation des Geldes, so erhöht die EZB den Zins und macht somit die Aufnahme von Krediten teurer, da die Banken den gestiegenen Zins natürlich an ihre Kunden weitergeben. Benötigt die Wirtschaft etwas Anschwung oder droht eine Deflation, so kann der Zins entsprechend gesenkt werden.

Das Tagesgeld ist nun aus der Not der Banken entstanden, sich die Gelder immer von der EZB leihen zu müssen. Es wäre doch viel sinnvoller, so die damalige Überlegung der Banken, wenn man sich gegenseitig die Gelder leihen und die EZB somit außen vor lassen würde. Der Zins läge dann immer leicht unter dem Niveau der EZB und es würde sehr viel günstiger werden, sich Gelder aufzunehmen. So kam es zur Installation des Geldmarktes.

Da die Banken auf dem Tagesgeldmarkt nun aber nicht nur sehr günstig Gelder aufnehmen, sondern auch sehr zinsträchtig Gelder zur Verfügung stellen können, hat jede Bank ein natürliches Interesse daran, dem Markt für Tagesgeld so viel Geld wie nur möglich zur Verfügung stellen zu können. Der Schluss, auch die Kunden, in Form von Tagesgeldkonten, an diesem gewinnträchtigen Geschäft zu beteiligen, lag daher mehr als auf der Hand.

Als Kunde muss man aber keineswegs Angst haben, dass das angelegte Geld verloren gehen könnte: Während der gesamten Transaktionen und auch im verliehenen Zustand ist das Geld stets über so genannte Bankensicherungsfonds abgesichert - selbst ein Konkurs der schuldnerischen Bank würde dem eingesetzten Kapital also keinen Schaden zufügen. Auch muss man keine Angst haben, dass das Kapital nicht sofort verfügbar ist: Da nicht immer alle Kundengelder angelegt werden, kann man als Kunde jederzeit über sein Geld verfügen – die liquiden Mittel sind dafür groß genug.

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